Unser Verein hat in diesem Jahr 25 Jähriges Jubiläum!

 

Wir blicken auf eine arbeitsintensive und sehr erfolgreiche Zeit zurück. Ein großes Fest war für den 18.09.2016 zum 25 jährigen Jubiläum geplant, jedoch die Geschehnisse vom 27.07.2016 haben einen großen Schatten geworfen und wir versuchen die Pflegestation nun vor dem Aus zu retten.

Wir und viele Helfer sind noch immer Fassungslos und haben jede Menge mit den derzeitigen aktuellen Aufgaben in der Pflegestation zu tun. Über 1.030 Tierpatienten haben wir dieses Jahr betreut und aktuell sind noch 300 Tier zu versorgen. Wir hoffen sehr, dass wir für den Fortbestand endlich mit der Unterstützung der Öffentlichen Hand rechnen können - bislang hat die erste Vorsitzende als Privatperson dem Landkreis eine solche Einrichtung gratis zur Verfügung gestellt und den Bestand und Unterhalt organisiert.

Aktueller Buchtip

Besuchern der Homepage möchten wir einen Autor ganz besonders empfehlen:

Peter Wohlleben

 

Er spricht uns aus dem Herzen - seine Sichtweise ist zeitgmäß.

 

Seine Bücher sind teils Bestseller. Wir finden zurecht! Besonders empfehlen wir:

1. 'Das geheime Leben der Bäume'

2. 'Der Wald - ein Nachruf'

3. 'Die Gefühle der Tiere'

4. 'Kranichflug und Blumenuhr'

 

hier eine Rezension von Beate Nash (Pressearbeit Bio-Top e.V.)

 

DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME

Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt

 

„[...] ein faszinierendes Buch über eine gewaltige Kreatur, der es offenbar gelungen ist, sich vor unser aller Augen zu verstecken.“

Wieland Freund in Die Welt

 

Ein neuer Blick auf alte Freunde

Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, ein Gedächtnis. Unglaublich? Aber wahr! – Der Förster Peter Wohlleben erzählt faszinierende Geschichten über die ungeahnten und höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso heran wie seine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit dem Wald und schafft so eine aufregend neue Begegnung für die Leser: Wir schließen Bekanntschaft mit einem Lebewesen, das uns vertraut schien, uns aber hier erstmals in seiner ganzen Lebendigkeit vor Augen tritt. Und wir betreten eine völlig neue Welt ...

 
 

Kurzvita

Peter Wohlleben, Jahrgang 1964, wollte schon als kleines Kind Naturschützer werden. Er studierte Forstwirtschaft und war über zwanzig Jahre lang Beamter der Landesforstverwaltung. Um seine ökologischen Vorstellungen umzusetzen, kündigte er und leitet heute einen umweltfreundlichen Forstbetrieb in der Eifel. Dort arbeitet er an der Rückkehr der Urwälder. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen, hält Vorträge und Seminare und ist Autor von Büchern zu Themen rund um den Wald und den Naturschutz. Zuletzt erschien bei Ludwig sein Bestseller Das geheime Leben der Bäume.

 
 
 

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Beate Nash
Pressebüro & Fotografie
Josef-Maier-Str. 26
D-88682 Salem
Tel.: 07554-9864464

e-mail:beate@nash.org

Rückblick 2015 zum Kahlschlag Tägermoos

Sehr erfolgreich waren wir auch in Sachen „Kahlschlag im Tägermoos“. Hier sollte Anfang 2015 eine Allee am Uferweg von Konstanz nach Gottlieben (Schweiz) mit über 126 Bäumen gefällt werden. Ein Kleinod, in dem eine noch intakte ökologische Nische seit vielen Jahrzehnten gewachsen war. Unzählige Arten an Pflanzen und Tieren leben hier, unter ihnen auch seltene Tierarten. Ein Randgebiet sozusagen, das gegenüber einem der größten europäischen Naturschutzgebiete liegt, dem „Wollmatinger Ried“. Mit Hilfe einer engagierten Bürgerinitiative, der Fondation Weber, sowie dem WWF Schweiz haben wir es Alle zusammen geschafft, dass die Fällung gestoppt werden konnte und dieses Gebiet nachhaltig erhalten bleibt.

 

Einladung zu Spaziergang und Führung durch die Trägermoos-Allee
Einladung zu Spaziergang und Führung durch die Trägermoos-Allee
Kreuzlinger Zeitung - 23.10.2015
Kreuzlinger Zeitung - 23.10.2015

 

 

Hier Die aktuellen Nachrichten zu dem Baumgutachten, das Fondation Weber in Auftrag gegeben hat:

 

http://www.kreuzlinger-zeitung.ch/2015/02/27/23019/

Baumgutachten von Fabian Dietrich, Baumpfleger mit eidgnössischen Fachausweis
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Pressegespräch

Begutachtung der Allee-Bäume im Tägermoos durch Fabian Dietrich, Baumpfleger mit eidgenössischen Fachausweis

19. Februar, 15:30

 

von Christine Zureich Balthasar

 

Riesiges Fragezeichen

 

·        Die Bäume sind/waren in extrem guten Zustand

·        Mit 60-70 Jahren erst 1/5 ihrer Lebensdauer erreicht

·        Mit vergleichsweise geringem Aufwand zu pflegen

·        Sicherheitssituation durch die unbedachte Fällung schlechter als zuvor (dahinter liegende Bäume stehen ungeschützter als zuvor)

·        Neubepflanzung in gleichem Abstand wie bisher (nicht wie von der Stadt vorgeschlagen 14 m) zwischen die Stümpfe – Stümpfe unbedingt alle erhalten

 

Die Fondation Franz Weber hat einen Tag lang den unabhängigen Baum-Experten ins Tägermoos geschickt, um Klarheit in den Fall Pappelallee zu bringen: Ging von den gefällten und den noch stehenden Alleebäumen tatsächlich eine Gefahr für Spaziergänger und Fahrradfahrer auf dem beliebten Wanderweg am Seerhein aus, wie von der Stadt Konstanz dargestellt?

 

Für Fabian Dietrich, in der Schweiz ein gefragter Gutachter zum Thema „Baum und Sicherheit“, steht schon nach kurzem Augenschein fest: Was die Konstanzer Stadtverwaltung hier angeordnet hat, ist vollkommen unverständlich und spricht für fehlendem Sachverstand. „Für mich ist da ein riesiges Fragezeichen“, so der Berner Baumexperte. „Warum wurden diese Bäume gefällt?“ Sicherheit kann keine Rolle gespielt haben, so viel sei sicher. „Ich hatte mich auf Zweifelsfälle eingestellt, aber das hier waren alles vitale Bäume, die absolut standsicher waren.“ Der drahtige Schweizer schüttelt den Kopf. Nicht einmal eine der Pappeln sei auch nur grenzwertig gewesen. Kein einziger der Bäume hätte mit der Begründung der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden dürfen. „Die Bäume sind in extrem guten Zustand. Der Standort hier ist ideal“. Auf die wenigen hohlen Bäume angesprochen, erklärt Dietrich: „Es ist absolut normal, dass ein Baum ab einem gewissen Alter Fäulnis hat, aber für die Standsicherheit hat das nichts zu bedeuten.“ Solange die Restwand dick genug ist, sei das kein Problem. „Bäume wachsen anders als Menschen ihr ganzes Leben lang“. So gleiche ein Baum auch eine Höhlung wieder aus.

 

„Die Bäume der Allee sind allesamt sehr vital“, so Dietrich. Da reiche schon ein erster Blick auf den Stamm. Fabian Dietrich zeigt auf helle Risse im Wurzelbereich einer der noch stehenden Pappeln, die mit einem roten Punkt gekennzeichnet ist: „Das sind Wachstumsrisse, dem Baum geht es gut“. 60, 70 Jahre alt sind die Bäume, hat er festgestellt. „Eine junge Allee“, so Dietrich, denn die Kanadische Hybrid-Pappel kann 300 Jahre alt werden. Auf menschliche Verhältnisse umgerechnet seien die Bäume also 20jährige und keineswegs „altersschwach“. Selbst wenn ein Baum früher abstürbe, bedeute das noch nicht, dass er umfalle, so Dietrich. Und wenn dann doch einer mal nicht standsicher sei, so könne man den ganz unproblematisch ersetzen. Stärkere Schnitte an den Nachbarn sorgten dann für genügend Licht.

 

Nachdem er den Stamm begutachtet hat, wandert Dietrichs Blick nach oben.  Er will die Bruchsicherheit der Pappeln prüfen. „Bäume sind faul,“ so Dietrich. „Wenn ein Ast nicht genug Licht bekommt, also dem Baum genug Energie liefern kann, wird er abgeworfen.“ Doch dieses Problem lasse sich leicht lösen. „Totholz erkenne ich schnell, es hat eine andere Struktur als lebendige Äste“. Im Tägermoos hat er nur „ganz wenig“ Totholz gefunden. Die Pflege sei in solchen Fällen unkompliziert. Ähnlich wie auch die Vorsorge vor Grünabwurf, der anderen häufig zitierten Gefahr im Zusammenhang mit Pappeln. Völlig unvermittelt könne ein Baum einen grünen Ast abwerfen, hieß es auch seitens des Thurgauer Försters bei der Ortsbegehung im Februar.  Ganz so unvermittelt sei das nicht, korrigiert Fabian Dietrich die pauschale Aussage. Ein Ast müsse schon eine bestimmte Länge erreichen, um zu brechen, sonst habe er nicht den nötigen Hebel. Bei der Pappelallee sei die potenzielle Gefahr durch einige wenige Entlastungsschnitte leicht zu entschärfen, denn nur sehr wenige Äste erreichten über dem Weg eine kritische Länge. „Was rechts und links vom Weg runterfällt ist für die Natur sogar wertvoll,“ ergänzt er. Die Bäume müssen alle 5 Jahre von Baumkletterern gepflegt und jährlich auf Sicht inspiziert werden. „10.000 Franken würde das die Stadt ihm Jahr maximal kosten.“ Weniger, als die Fällungen gekostet haben... „Auf die Stadt werden durch die Fällung hohe Folgekosten zukommen: Neupflanzungen auf der Brache sind schwieriger als Pflanzungen im Bestand. Die Jungbäume müssen vor Sonne und Verbiss geschützt werden. Die neuen Lichtverhältnisse sind ideal für Neophyten, die regelmäßig entfernt werden müssen.“ Außerdem müsse die Stadt nun mehr in die Baumpflege in die weiter vom Weg stehenden Bäume stecken. Bisher waren die von den hohen Alleebäumen geschützt. Nun seien sie tatsächlich nicht mehr standsicher, zumal sie beim Fällen zum Teil schwer geschädigt wurden. Bei Wind könnten sie auf den Weg stürzen. Aber auch diese Bäume könnten mit besonderen Pflegemaßnahmen gerettet und müssten nicht gleich gefällt werden.

 

Es ist absurd – statt die Sicherheit im Tägermoos zu erhöhen - hat die dilettantische Fällaktion die Gefährdung von Fußgängern und Fahrradfahren auf dem beliebten Seerheinweg erhöht.

 

Fabian Dietrich ist bestürzt „In meinen 20 Jahren Berufserfahrung habe ich so etwas noch nicht erlebt – dass eine gesunde Allee gefällt wird!“ Auf Nachfrage, ob man überhaupt eine ganze Allee auf einmal fällen solle, verneint er das entschieden. So etwas ergebe keinerlei Sinn. Es seien ja niemals alle Bäume auf einmal krank. Niemals eine ganze Allee auf einmal. Auf die Frage, wie alt die Allee werden könne, sagt er: „Die Pappeln werden im Durchschnitt dreihundert Jahre alt. Aber die Allee ist für ewig.“ Sie werde immer nachgepflanzt, weil jeder Baum unterschiedlich alt wird. Manchmal müssten im Jahr mehrere Bäume ausgetauscht werden, manchmal nur einer, manchmal gar keiner. Aber die Allee bleibe auf diese Art immer erhalten. Er gibt die Empfehlung, so schnell wie möglich wieder aufzuforsten, aber unbedingt im gleichen Abstand wie bisher. Und bitte schön mit Bäumen ordentlicher Größe. Die Stadt will mit 1,90 Meter kleinen Bäumen aufforsten. „Vier  Meter!“, hält Dietrich dagegen, dann geht das mit der Neuen Allee wesentlich unproblematischer. Das Argument, nur kleine Bäume würden gut als Allee nachwachsen, lässt er nicht gelten. „Kleine Bäume kosten eben  weniger. Da geht es nur um Kosten!“ Mal wieder.

 

 

 

Foto: "the day after..."von  Oliver Maurer zur Verfügung gestellt - Danke!

 

Inzwischen wurden die Fällungen eingestellt - und das ist gut so!


Unser Vorschlag ist:  eine öffentliche Informationsveranstaltung zu organisieren, zu der die Vetreter der verschiedenen Postitionen neutrale Fachreferenten und Gutachter  einladen, um die jeweiligen Lösungsvorschläge darzustellen mit Vor - und Nachteilen. 


Unabhängig davon ist das Gutachten, dass durch das Amt für Raumplanung durch den Kanton Thurgau 2011 in Auftrag gegeben wurde, zu ergänzen und auf einen aktuellen Stand zu bringen. Eingebunden werden sollten die Belange des Artenschutzes beider Grenzländer, damit diese jeweils gewahrt bleiben.


Primär deswegen, weil genau nur wenige Meter getrennt an der gegenüberliegenden Seite des Ufers ein wertvolles Vogelschutzgebiet angrenzt mit internationaler Stellung auch als Drehscheibe des Vogelzugs.


Wir hoffen, dass sich konstruktive Lösungen finden lassen - die allen Beteiligten - aber vor allem der Natur am nächsten kommen!



 

Fällungen am Seerhein - in den letzen Tagen ging es um den Stopp der großangelegten Fällaktion im Tägermoos durch die Stadt Konstanz auf Schweizer Hoheitsgebiet

 

wir haben die Stadt Konstanz aufgefordert, die Fällungen umgehen einzustellen, bis eine aktuelle Bestandsaufnahme erfolgt ist und in einer fachlichen und öffentlichen Abstimmung

der Kurs um die weitere Vorgehensweise im Sinne der nachhaltigen Erhaltung des Gebiets als schützenswertes Kleinod und Erholungsgebiet geklärt werden kann.

 

Auszug des Anschreibens:


"hiermit möchte ich Sie im Namen unseres Vereins bitten, umgehend die Fällungen am Seerheinufer auszusetzen und eine angemessene Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung artenschutzrelevanter Fakten im Vorfeld durchführen zu lassen.

 

In diesem seit Jahrzehnten gewachsenen Lebensraum mit einer enormen Artenvielfalt und indem sich auch seltene Arten konzentrieren, ist eine artenschutzfachliche Bestandsaufnahme, die als Grundlage für die weitere Vorgehensweise dient, absolut dringlich erforderlich.

 

Dieser Abschnitt am Seerhein ist nicht nur ein Herzstück für die deutsche und schweizerische Bevölkerung und dem naturverbundenen Tourismus, sondern auch ein streng schützenswerter Lebensraum – eine seit Jahrzehnten gewachsene ökologische Nische die Seltenheitswert hat.

 

Zusätzlich ist dieses Gebiet durch den Ausbau der B 33 am angrenzenden Naturschutzgebiet des Wollmatinger Rieds auf der gegenüberliegenden Seite geradezu ein Rückzugsgebiet für die dort vertriebene Tierwelt geworden. Es ist bekannt, dass wir hier am Bodensee an der Drehscheibe des internationalen Vogelzugs stehen – so konnten wir immer wieder feststellen Jahrein Jahraus, dass sich hier während der Zeit des Vogelzugs die hohen Pappeln als stark frequentiertes Rast-Quartier erweisen. Ganze Formationen von Schwalbenschwärmen, Staren und anderen Zugvögeln legen hier Rast ein. Bei Schlechtwetterlagen suchen sogar vom Landesinneren über weite Strecken Mauersegler, Alpensegler, Schwalben und anderen Insektenjäger dieses Gebiet vermehrt auf.

 

In Canada werden Hybridpappeln im Naturschutz übrigens nicht so gering geschätzt – wie es hier der Fall ist. Die „verkannte“ Hybridpappel ist außerdem für viele Schmetterlingsarten ein wichtiger Baum!: http://umverka.de/hefte/heft205/pappeln.html

 

An den Uferzonen sind in strengen Wintern Seidenreiher, Flußregenpfeifer und Störche zu finden - die hier durch den Schutzwall der Bäume und Sträucher ihren Rückzug bevorzugen.

Für sie ist es in den Wintermonaten wichtig – Plätze zu finden – in denen Sie fern von Störungen möglichst unter geringem Energieaufwand auf Futtersuche sind.

 

Also insgesamt ist dieses Gebiet ein Kleinod auf deutscher und schweizer Seite!"

 

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Abschließend möchte ich zu unseren Ausführungen festhalten, dass hier fachlich sehr kompetente Menschen und Verbände diese rigerose Vorgehensweise der Baumfällungen am Seerheinufer nicht befürworten! Der Unmut vieler Bürger wird ebenfalls mehr als deutlich und offensichtlich!

 

Unsere Forderung:

 

Ein sofortiges Aussetzen der Fällungen!

 

Deutsche und Schweizer Politiker, zuständige Behörden, Fachverbände und Vertreter der Bürger setzen sich an den grünen Tisch und beraten gemeinsam über die Zukunft der Landschaft am Seerheinufer – um hier nachhaltige sowie Natur- und Menschenverträgliche Strategien zu wirken entwickeln.

 

Es sollte auch darüber Einigung gefunden werden, ob hier eine Landschaft als Uferallee erhalten bleiben soll oder ein sukzessiver Umbau in einen Auwald erfolgen soll oder in einem langen Zeitfenster beides zu realisieren ist. 

 

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Wir konnten für diese Aktion auch eine wichtige Schweizer Organisation gewinnen:

Fondation Weber ist bereit mitzuwriken. Eine Organisation, die sich erfolgreich um Belange des Heimat- und Naturschutzes und Tierschutzes auch über die schweizer Landesgrenzen einsetzt.

 

 http://www.ffw.ch/de/

http://www.ffw.ch/de/quienes/fondation-franz-weber/2

 

 

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Desweiteren haben wir eine Interessante Information zum Thema Hybridpappel:

 

 

Naturschutz contra Naturschutz: Vom oftmals unsinnigen Feldzug gegen (Kanada-) Hybridpappeln mit ihren Folgen

 

 

http://umverka.de/hefte/heft205/pappeln.html

 

 


 

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Hier ein vorläufiges Statement zu dem Gutachten vom August 2011

 

inzwischen liegt uns das Gutachten vom August 2011 vor -  Aufraggeber:  Kanton Thurgau Amt für Raumplanung Verfasser:  Fredy Leutert und Ulrich Pfändler,  welches  meines Wissens auch der Stadt Konstanz als Grundlage dienen sollte.

Das Gutachten ist sehr umfangreich und ist im Bezug  auf die vorhandenen Arten gut  nachvollziehbar und entspricht auch in etwa unseren Beobachtungen. Jedoch finden wir leider überhaupt keinelei  Angaben  über die zahlreichen Fledermausarten, die hier leben und ihre mögliche Strukturgebundenheit. Desweiteren vernachlässigt das Gutachten den Standort des Baumbestandes in seiner Funktion als Rast- und Schlafbäume während der Vogelzugzeiten.

Desweitern ist die selten gewordene Haselmaus, die wir hier gesichtet haben - vermutlich nicht entdeckt worden - ist jedoch auch äußerst schwierig, diese Tiere nachweisen zu können.

Im Ziegelhof haben viele Fledermausarten ihre Quartiere- die ebenfalls entlang der Uferzone ihre Jagdgründe haben. Meines Erachtens ist hier auch der Versuch gewesen, die Schleiereule in ihrer Brut zu unterstützen. Seit Jahren wurde dort von den Bewohnern ein bestehender Brutkasten ausgebaut.

Hinzu kommt, dass dieses recht umfangreiche Gutachten 2011 erstellt wurde - die Situation der "Bewohner" in diesen Lebensstätten am Uferweg hat sich seither nochmals deutlich verändert, da viele Arten ihren Rückzug in dieses Gebiet durch den Ausbau der B33 und größeren Veränderungen im Industriegebiet auf der gegenüberliegenden Seite des Ufers  angetreten haben.

 

Einen weiteren Hauptfaktor lässt dieses Gutachten ausser Betracht - das angrenzende Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried, dass in seiner Größe und internationalen Stellung als eines der größten Vogelschutzgebiete in Deutshland  ausgewiesen ist.  Nur ein schmales Gewässer trennt diese beiden Gebiete voneinander. Wir befinden uns hier am Bodensee an der Drehscheibe des internationalen Volgelzugs. Es ist darauf zu achten, dass die Belange des Vogelschutzgebietes gewahrt bleiben - die Uferzone am Seerheinufer, in der derzeit die Fällungen eingesetzt wurden,  ist sozusagen als ein Ausläufer dieses Gebiets. zu betrachten.

 

Hinsichtlich der ausgewiesenen FFH Arten muss darauf geschaut werden, ob durch  Eingriffe und Veränderungen sich  kumulative Wirkungen zeigen.

Das Gutachten sollte in jeder  Hinsicht aktualisiert werden und zusätzlich zeitnah eine ausführliche Bestandsaufnahme der Fledermausarten und Quartiere erfolgen.

 

Es sollten auch die Bundesartenschutzrechte beider angrenzenden Staaten eingearbeitet werden - da es sich hier um ein Grenzgebiet handelt.

Beste Grüße
Yvonne Bütehorn von Eschstruth

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Liebe Naturfreunde, wir haben hier ein Video eingefügt, dass einen Bewohner dieser Lebenstätte zeigt - ein Eichhörnchen, es steht zwar nicht auf der Liste der seltenen Tiere, aber es hat auch ein Anrecht auf Leben und Unversehrtheit!

 

Im Moment aktuell, denn sie bewohnen bereits ihre Kobel und sind fleißig am Bauen, denn sehr bald tragen sie ihre Jungen aus. Dieses Eichhörnchen steht für die vielen Bewohner dieser Lebensstätte - vergesst sie nicht!

 

 



Weitere Stellungnahmen  zu der Thematik finden Sie auch unter:


http://www.bund-konstanz.de/aktuelles/


Vielleicht wäre für die Bürger in Konstanz eine Informationsveranstaltung sinnvoll - wo neutrale Fachleute zu den verschiedenen Postionen Stellung beziehen!

Bauwagen für unsere geplante Naturschule gesucht!

 

liebe UnterstützerInnen

 

wir suchen dringend einen Bauwagen - er soll  als Naturschule umfunktioniert werden. 


Uns liegt die Arbeit mit den heranwachsenden Erdenbürgern sehr am Herzen. Wir möchten daher eine Naturschule in den Stationsalltag integrieren, um wissbegierige Kinder und Jugendliche an Wissen rund um die heimische Tierwelt und ökologische Zusammenhänge in der Natur heranzuführen.

 

 

 

Liebe Tier- und Naturfreunde!

wir benötigen Ihre Unterstützung für den Ausbau der der neuen Vogelpfelgestation und Wildtierhilfe Hegau Bodensee

wir möchten heute Ihren Blick auf unsere neue Wildvogel- und Kleinsäugerstation lenken, die hier im Hegau und Bodenseegebiet einzigartig ist und Pionierstelllung hat. Wir haben sie noch nicht einmal gebührend einweihen können, denn in den vergangenen zwei Sommern, haben wir,  bevor wir überhaupt den Ausbau fertigstellen konnten, uns um so zahlreiche Patienten gekümmert, die für uns Priorität hatten.

Die Bevölkerung hat unsere neue Einrichtung in vielerlei Hinsicht dankbar angenommen und aufgesucht - über 1.278 Patienten wurden hier im Sommer 2013 und 2014 gepflegt und liebevoll versorgt und über 3.000 Beratungen und Einsätze konnten wir verzeichnen- für uns auch ein Riesenspagat an Improvisationsgeist. Aber langsam kehrt wieder etwas  Ruhe ein und zwischen den Überwinterungsgästen und täglichen Notfallpatienten müssen wir die Wintermonate nutzen, um die Station für die kommende Saison endlich fertig zu stellen. Dazu brauchen wir dringend Ihre Mithilfe - sei es aktiv oder in Form einer finanziellen Unterstützung:
 
Es stehen folgende Ausbauten und notwendigen Förderungen dringend an:
 
- Behandlungszimmer und die Futterküche fertigstellen: ca. 2.500 Euro
- Aufzuchtsboxen und eingebaute Kleinvolieren im Vogelzimmer: ca. 5.000 Euro
- Der Ausbau der Aussenanlage hinter dem Schopf für ca 6 Volieren und Schleuse: ca. 5.500 Euro
- Begrünung und Einfriedung hinter dem Schopf wiederherstellen: ca. 2.500 Euro
- Einrichtung Futterküche für die Aussenanlage: ca. 1.500 Euro
- Zukauf von Land hinter dem Schopf als Ausbaureserve: (2.500 m² Land/Wiese mit Sträuchern, wird uns derzeit vom Nachbarn angeboten mit festem gemauerten Schopf) ca. 15.500 Euro
- Anlegen eines Naturteichs mit Eingehegung für Wasservögel: ca. 2.500 Euro
- Jahreskosten für eine geförderte Stelle als Tierpflegekraft: ca. 7.000 Euro
- Lohnkosten für eine feste Anstellung eines Tierpflegers: ca. 22.000 Euro
- Kosten für FFJler, die bei uns ihren Dienst für ein Jahr tätigen: ca. 4.500 Euro (Bund zahlt hälftig)
 
Einrichtung eínes Gästezimmers für Tieräzte und Biologen, die bei uns  Wochenendseminare belegen können und noch vielerlei Kleinigkeiten, die uns helfen, weiterhin bei unserer "Individualpflege" der wildlebenden Tiere in Not professionelle und fachlich fundierte Arbeit optimal leisten zu können.
 
Zudem müssen wir jede Saison die Unterhaltungskosten für die Station sowie Futtermittel, Medikamente und Operationen finanzieren können - die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 25.000 Euro p.a.
 
Seitens der öffentlichen Hand stehen uns hierfür so gut wie keine Gelder zu - denn wir fallen weder unter die Zuständigkeit des Artenschutzes, denn wir pflegen zwar artengeschützte Tiere, aber das wiederum fällt unter die Kategorie Tierschutz und Wildtiere wiederum fallen nicht unter die Tierschutzförderung ! Gibt also keine geregelte Gesetzesgrundlage - Wildtiere haben keine Zuständigkeit und keine Lobby  und immer mehr vergleichbare Einrichtungen schliessen aus Geldmangel - Wir brauchen Ihre Hilfe, denn wir möchten auch in Zukunft für die heimischen Wildtiere in Not  da sein können! Helfen Sie uns helfen! Weitere Infos für Sie im beigefügten Flyer und auf unserer Hompage  unter www. wildtierhilfe.org
 

 

Viel zu früh...

wir trauern um unser langjäriges Vorstands-Mitglied Frau Dr. Lisa Isele 

 

am 08.Februar 2013 ist Frau Dr. Elisabeth Lisa Isele viel zu früh von uns gegangen. Wir werden sie sehr vermissen, besonders ihren Humor, ihr Lachen, ihr Ideenreichtum und Optimismus und Alles, was Lisa für unseren Verein im Namen der Wildtierpatienten im Hintergrund geleistet hat. 

 

Im Namen aller Wildtierpatiemten und des Vereins ein großes Dankeschön für die Freundschfaft und Unterstützung all die vielen Jahre!

 

 

Pate gesucht für einen verletzten Waldkauz

 

am 13.03.2013 wurde uns Loki von der Tierettung Radolfzell am frühen Morgen eingeliefert.

Es grenzt an ein Wunder, dass der kleine Waldkauz das Zugunglück überlebt hat. Der Kauz war bei Stockach in den Zug geflogen und der Lockführer konnte  leider nichts tun und hat damit gerechnet, dass der Kauz in tausend Stücke von der Lock gerissen wurde. Als er in Radolfzell am Bahnhof um die Lock ging, traute er seinen Augen nicht, das Käuzchen hing am Poller fest und lebte noch. Sofort wurde gehandelt und der kleine Unglücksvogel hatte Glück im Ungkück (vielleicht weil der 13.03.2013?) und landete bei uns, wo er sofort intensiv versorgt und untersucht wurde.  Die Notversorgung und der medikamentöse Einsatz waren erfolgreich. Nach einem Tag Ruhe und Pflege ging es weiter zu unserem Spezialisten - ein Tierarzt am Bodensee, der sich die Fraktur am Flügel per Rötgenaufnahme näher anschaute - eine OP erschien ihm möglich und noch am selben Abend wurde der zweifache Bruch genagelt und mit einem doppelten Fixateur versehen. Nach einer Stunde schon konnten wir den kleinen Kauz wieder in unsere Station mitnehmen, wo er neben der tierärztlichen Kontrolluntersuchung liebevoll betreut wird. In zwei Wochen werden wir sehen, ob die Nagelung gelungen ist. Er selbst macht sich prima und frißt auch richtig gut. Es ist deutlich zu sehen, dass er spürt - wir wollen ihm helfen - er ist ein recht pflegeleichter - aber kostenintensiver Patient. Die Investition in die OP und das Runderherum betragen bislang schon an die 350 Euro - dafür suchen wir dringend einen Paten oder mehrere. Der kleine Waldkauz steht für viele unserer Patienten - im vergangenen Jahr waren es 367 Tierpatienten.

 

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Yvonne Bütehorn von Eschstruth mit verletzter Rohrdommel
Yvonne Bütehorn von Eschstruth mit verletzter Rohrdommel